Eine Abenteuerreise ins Trommelzauberdorf

An die Trommeln, fertig, los! Diese Woche machte sich die Melanchthonschule auf die Fantasiereise ins afrikanische Trommelzauberdorf Tamborena. Unter Anleitung des Trommelzauberers Fofo wurden wir von afrikanischen Klängen und Tänzen begleitet in die Welt des Trommelns entführt. Mit über 200 Djembes reiste er an, um das Programm „Tambo Tambo“ als Projektwoche in Wickede durchzuführen.

Bei einem gemeinsamen Trommel-Start in den Tag wurde garantiert jeder wach. Danach probten die Klassen im Jahrgang weiter. Wir lernten, wie Trommeln Mut machen, den Fußball-Song, packten gemeinsam unseren Koffer und ließen die afrikanischen Tiere sprechen. Alles in Vorbereitung auf den großen Auftritt am Donnerstag: die Reise nach Tamborena. Dafür bereitete jeder Jahrgang noch etwas ganz besonderes vor. Als unterschiedliche Tiere haben sie nicht nur eigene Choreografien und Rhythmen eingeübt, sondern auch Kostüme und Kulissen gebastelt und sich rund um Afrika auf das Projekt eingestimmt.

So wurden in den Klassen Masken für Gazellen, Giraffen, Elefanten und Affen gebastelt, eigene Trommeln gefertigt, Lapbooks gestaltet, T-Shirts bemalt und vieles mehr. Dabei konnten wir uns nicht nur bei der kreativen Arbeit auf die Unterstützung vieler Eltern verlassen. Familie Ogah berichtete sogar ausführlich über ihr Heimatland Nigeria und brachte Schmuck, Kleidung und eine Holzgiraffe mit, was von den Kindern der ersten Klasse bestaunt wurde. Am Montag wurde bei einem Trommelabend für die Eltern gemeinsam getanzt und viel gelacht und natürlich auch getrommelt.

Nun endet die Trommelzauber-Woche am Donnerstag mit einem Abschlussfest in der Gemeindehalle in Echthausen, bei dem neben den Kindern auch die Eltern mit auf die musikalische Reise nach Tamborena genommen werden. Wir freuen uns schon jetzt auf die Aufführung und danken unserem Trommelzauberer Fofo für seine mitreißende Arbeit und dem Förderverein für die Unterstützung bei der Finanzierung des Projekts.

„Mein Körper gehört mir“

Die letzten drei Wochen war die Theaterpädagogische Werkstatt an der Melanchthonschule zu Besuch. Sie hat ihre Theaterstücke in den Jahrgängen 3 und 4 aufgeführt und den Kindern auf anschauliche Art und Weise wertvolle Botschaften mit auf den Weg gegeben.

Es handelt sich um ein dreiteiliges interaktives Präventionsprogramm über Grenzen, die niemand überschreiten darf. „Wenn wir ein Ja-Gefühl haben, können wir Ja sagen. Wenn wie ein Nein-Gefühl haben, können wir Nein! sagen. Wir können anderen sagen, wie wir uns fühlen, wenn wir berührt werden.“

Hände abklatschen ist toll, und auch beim sanften Bürsten durch die Haare entsteht ein positives Gefühl. Doch wenn der Nachbar einen beim Halten des Tennisschlägers an den Po fasst, löst dies ein Nein-Gefühl aus. Es gibt Berührungen, die wir nicht wollen. Davon und wie wir auf sie reagieren
können, handeln die Spiel- und Interaktionsszenen von „Mein Körper gehört mir!“.
Seit 1994 ist die tpw theaterpädagogische werkstatt gGmbH (tpw) mit ihrem
Präventionsprogramm gegen sexualisierte Gewalt an den Schulen im Bundesgebiet zu
Gast. Dort zeigen sie die interaktiven Spielszenen an drei Vormittagen für jeweils eine Schulstunde.
Der Präventionsansatz verfolgt die Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema sexualisierte Gewalt, um Kindern die Chance auf ein unbeschwertes, selbstbestimmtes Leben zu geben. Die offene Ansprache der Problematik und die Vermittlung von Handlungsmöglichkeiten sind ein wichtiger Bestandteil der präventiven Arbeit. Das Ganze wird über eine theatral-ästhetische Ausdrucksform vorgebracht, sodass Kindern die Möglichkeit bleibt, selbst zu wählen, ob sie in die kritische Distanz oder aber in die empathische Identifikation gehen wollen.
Zwei Theaterpädagog*innen, eine Frau und ein Mann, spielen Szenen, die sich inhaltlich
an der Lebenswirklichkeit von Kindern orientieren, wie Begegnungen im Bus, Spielen auf
dem Schulhof oder das Finden neuer „Freunde“ im Chat. Anhand dieser Spielszenen
werden aufeinander aufbauende Themenbereiche zu Formen sexualisierter Gewalt
erarbeitet. Eine besondere Bedeutung hat hierbei die Interaktion, denn die Kinder werden
angeregt Fragen zu stellen, Vorschläge zu machen und sich allgemein mitzuteilen. Sie
erfahren so, was sexualisierte Gewalt ist, dass sie ihren Gefühlen trauen können und dass
jede*r das Recht hat „Nein!“ zu sagen, wenn eine Berührung unangenehm ist.
In den Interaktionsphasen des Programms haben die Theaterpädagog*innen zudem die
Möglichkeit der modifizierten Ansprache. So kann auf die Fragen und Bedürfnisse der
Schüler*innen individuell reagiert werden.
Wissen macht stark! Je besser Kinder informiert sind und ihre eigenen Wahrnehmungen
und Gefühle einschätzen können, desto besser sind sie geschützt. Mit dem Präventionsprogramm werden Kinder auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben
unterstützt. Sie werden ermutigt, ihren Nein-Gefühlen zu vertrauen, anderen davon zu erzählen und sich Hilfe zu holen, wenn sie Hilfe benötigen. Es gibt Grenzen, die niemand.überschreiten darf! Dies ist die eindeutige Botschaft, die die Kinder mit nach Hause nehmen können. Kinder, die wissen, wie sie sich in unsicheren Situationen verhalten können, gehen gestärkt durchs Leben. Mit „Mein Körper gehört mir!“ werden deshalb ganz praktische Strategien vermittelt: Was kannst du tun, wenn jemand deine körperlichen Grenzen überschreitet? Wie bekomme ich Hilfe bei sexualisierter Gewalt? Wenn du ein Nein-Gefühl hast, geh zu jemandem und erzähl ihm davon!“ So lautet die wichtigste Botschaft. Deshalb nehmen die Kinder am Ende nicht nur Gefühle und Geschichten mit nach Hause, sondern auch eine Telefonnummer, unter der sie Menschen erreichen, die ihnen weiterhelfen können.
(Pressetext tpw)

Die WDR-Mausklasse 4b

Das Team der berühmten orangenen Maus vom WDR ist zu Gast in der Melanchthonschule

Vom 26. August bis zum 30. August ist unsere Zebraklasse 4b die MausKlasse vom WDR. Jeden Tag gestalten die Kinder das Radioprogramm von MausLive mit. Sie sind in dieser Woche jeden Abend in der Sendung MausLive von 19.04 Uhr bis 20 Uhr unter  www.wdrmaus.de/hoeren zu hören.

Erster Tag mit der Mausklasse (geschrieben von Milena, Klasse 4b)
Am Montag, den 26. August kam zu uns in die Klasse 4b die Reporterin Insa Backe vom WDR 5. Sie arbeitet nämlich beim Radio. Ganz viele Interviews und Aufnahmen fürs Radio machten wir mit ihr. Wir stellten unsere Liederwünsche vor und grüßten unsere Freunde und die Familie.
Außerdem bereiteten wir für die Radiozuhörer Tierrätsel vor. Anschließend gingen wir zu Fuß zum Rathaus und trafen dort den Bürgermeister Herr Michalzik. Er zeigte und erklärte uns das Bürgeramt, das Bauamt und sein Büro. Wir stellten dem Bürgermeister und seinen Mitarbeitern sehr, sehr viele Fragen. Auf jede Frage bekamen wir eine Antwort. Alles nahm Insa mit dem Mikrofon fürs Radio auf. Sie muss daraus nämlich eine vierminütige Aufnahme fürs Radio zusammenschneiden. Zum Schluss durften wir alle im Gästebuch der Gemeinde unterschreiben. Der Bürgermeister schenkte uns zur Erinnerung ein Foto von Wickede und Schokolade. Es war alles sehr aufregend und hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Autorenlesung mit Kai Pannen

Kurz vor den Ferien erlebten die Schülerinnen und Schüler des ersten und zweiten Jahrgangs ein besonderes Highlight: Der Kinderbuchautor Kai Pannen war zu Gast und las aus seinen beliebten Büchern „Mach die Biege, Fliege“ und „Wie gewonnen, so gesponnen“. Die Lesung fand in der OGGS der Schule statt, wo Kai Pannen die Kinder in die Welt der kleinen Insekten entführte, die im Mittelpunkt der Bücher stehen.

Die neugierigen Augen der Kinder verrieten, wie gespannt sie auf die Geschichte der kleinen Stubenfliege Bisy und der Spinne Karl-Heinz waren. Pannen fesselte die jungen Kinder mit seiner lebhaften Erzählweise und den passenden Illustrationen. Die Bücher erzählen die abenteuerliche Geschichte von Bisy, der Stubenfliege, die nichts mehr liebt, als sich den Bauch mit leckerem Kuchen vollzuschlagen. Doch ihr friedliches Leben gerät ins Wanken, als sie Karl-Heinz, der Spinne, ins Netz geht und sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Charakteren entwickelt.

Herr Pannen las nicht nur ausgewählte Kapitel aus dem Buch vor, sondern erzählte auch Anekdoten aus dem Entstehungsprozess der Geschichte und beantwortete  die zahlreichen Fragen der Kinder. Wie kommt man auf die Idee, eine Fliege und eine Spinne zu Freunden zu machen? Woher nimmt ein Autor seine Inspiration? Und wie entsteht eigentlich ein Buch? 

Ein besonderes Highlight der Lesung war die Illustration, die Pannen nach den Ideen der Kinder anfertigte und schlussendlich signierte. Er schuf eine lebendige Atmosphäre und machte die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten. Organisiert wurde die Aktion vom Medienzentrum Soest, das Herrn Pannen in unsere Schule begleitet hat.

 

Unser neuer Hausmeister

André Martens ist seit dem 10.06.2024 der neue Hausmeister an der Melanchthonschule. Nach der Begrüßung durch die stv. Schulleitung Frau Ferrara und Kennenlernen des Kollegiums hat er bereits einen ersten Einblick in die Tätigkeit des Hausmeisters in der Grundschule erhalten. Auch andere kommunale Gebäude wird er in den nächsten Wochen und Monaten kennenlernen.
Schön, dass du da bist!