Weihnachtszauber auf dem Wickeder Weihnachtsmarkt

Am vergangenen Wochenende erstrahlte der Wickeder Marktplatz in besonderem Glanz. Die ersten und dritten Klassen unserer Schule trugen mit ihrem gelungenen Auftritt zur weihnachtlichen Stimmung bei. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich lange auf diesen besonderen Moment vorbereitet und präsentierten ein abwechslungsreiches Programm.

Mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“ eröffneten die Kinder der Mammutklasse 1a den Abend. Die Eisbären Klasse 1b folgte mit dem Lied „Weihnachten ist nicht mehr weit“. Mit strahlenden Gesichter und Weihnachtsmützen sorgten sie sofort für gute Laune.

Im Anschluss daran präsentierten die Lamas und Dinos der dritten Klassen ein spanisches Weihnachtslied, das von einem Esel erzählt, der sich auf den Weg zu Jesus macht. Zum Abschluss trug die Dinoklasse das Gedicht „Die Weihnachtsmaus“ vor.

Ole und Zoé aus der Lamaklasse 3b moderierten die Auftritte der Melanchthonschule und wurden davon ebenso wie die anderen Kinder von zahlreich erschienenen Eltern, Großeltern, Geschwistern und vom Team der Schule gefeiert. Anschließend bedankte sich auch Bürgermeister Herr Michalzik für das Engagement und den gelungenen Auftritt der Kinder.

Eine gelungene Einstimmung auf eine besinnliche und fröhliche Weihnachtszeit!

In der Weihnachtsbäckerei

Seit dem 18.11. ist unsere Weihnachtsbäckerei geöffnet und seit dem liegt Plätzchenduft in der Luft.
Die Tradition ist für Groß und Klein alljährlich ein besonderes Highlight und läutet die Vorweihnachtszeit an unserer Schule ein.
Ein herzliches Dankeschön an all die helfenden Hände, die mit der Klasse backen.

Ohrenkino

Am 15.11.2024 fand im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetages unser „Ohrenkino“ statt. Zahlreiche Vorlesepaten ließen die Kinder in die Welt der Bücher eintauchen.
Entsprechend ihres Alters durften die Zweit- bis Viertklässler zwischen Räuber Hotzenplotz, Elmar, Der Sternemann, Die Olchis, An der Arche um acht, Die Wawuschels mit den grünen Haaren, Ab heute sind wir cool,  Das fantastische fliegende Fundbüro, die Schule der magischen Tiere 3, Gespensterjäger auf eisiger Spur, Ein Fall für Kwiatowski-Die afrikanische Maske und Ada und die künstliche Blödheit wählen.
Nach der Wahl erhielten sie ein „Kinoticket“.
Für die Erstklässler gab es das Ohrenkino dieses Jahr im Klassenverband. Für die Mammuts las Frau Plümper aus „Vom Faultier, dass nicht faul sein wollte“ und für die Eisbären bot Frau Schneider die Bilderbuchgeschichte „Armstrong- Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond“ mit den Kamishibai an.

Ein herzliches Dankeschön an all unsere Vorlesepaten, die tatkräftig unterstützt haben. Als Erinnerung erhielten Sie eine Vorlese-Urkunde und ein magnetisches Lesezeichen.

Eine Abenteuerreise ins Trommelzauberdorf

An die Trommeln, fertig, los! Diese Woche machte sich die Melanchthonschule auf die Fantasiereise ins afrikanische Trommelzauberdorf Tamborena. Unter Anleitung des Trommelzauberers Fofo wurden wir von afrikanischen Klängen und Tänzen begleitet in die Welt des Trommelns entführt. Mit über 200 Djembes reiste er an, um das Programm „Tambo Tambo“ als Projektwoche in Wickede durchzuführen.

Bei einem gemeinsamen Trommel-Start in den Tag wurde garantiert jeder wach. Danach probten die Klassen im Jahrgang weiter. Wir lernten, wie Trommeln Mut machen, den Fußball-Song, packten gemeinsam unseren Koffer und ließen die afrikanischen Tiere sprechen. Alles in Vorbereitung auf den großen Auftritt am Donnerstag: die Reise nach Tamborena. Dafür bereitete jeder Jahrgang noch etwas ganz besonderes vor. Als unterschiedliche Tiere haben sie nicht nur eigene Choreografien und Rhythmen eingeübt, sondern auch Kostüme und Kulissen gebastelt und sich rund um Afrika auf das Projekt eingestimmt.

So wurden in den Klassen Masken für Gazellen, Giraffen, Elefanten und Affen gebastelt, eigene Trommeln gefertigt, Lapbooks gestaltet, T-Shirts bemalt und vieles mehr. Dabei konnten wir uns nicht nur bei der kreativen Arbeit auf die Unterstützung vieler Eltern verlassen. Familie Ogah berichtete sogar ausführlich über ihr Heimatland Nigeria und brachte Schmuck, Kleidung und eine Holzgiraffe mit, was von den Kindern der ersten Klasse bestaunt wurde. Am Montag wurde bei einem Trommelabend für die Eltern gemeinsam getanzt und viel gelacht und natürlich auch getrommelt.

Nun endet die Trommelzauber-Woche am Donnerstag mit einem Abschlussfest in der Gemeindehalle in Echthausen, bei dem neben den Kindern auch die Eltern mit auf die musikalische Reise nach Tamborena genommen werden. Wir freuen uns schon jetzt auf die Aufführung und danken unserem Trommelzauberer Fofo für seine mitreißende Arbeit und dem Förderverein für die Unterstützung bei der Finanzierung des Projekts.

„Mein Körper gehört mir“

Die letzten drei Wochen war die Theaterpädagogische Werkstatt an der Melanchthonschule zu Besuch. Sie hat ihre Theaterstücke in den Jahrgängen 3 und 4 aufgeführt und den Kindern auf anschauliche Art und Weise wertvolle Botschaften mit auf den Weg gegeben.

Es handelt sich um ein dreiteiliges interaktives Präventionsprogramm über Grenzen, die niemand überschreiten darf. „Wenn wir ein Ja-Gefühl haben, können wir Ja sagen. Wenn wie ein Nein-Gefühl haben, können wir Nein! sagen. Wir können anderen sagen, wie wir uns fühlen, wenn wir berührt werden.“

Hände abklatschen ist toll, und auch beim sanften Bürsten durch die Haare entsteht ein positives Gefühl. Doch wenn der Nachbar einen beim Halten des Tennisschlägers an den Po fasst, löst dies ein Nein-Gefühl aus. Es gibt Berührungen, die wir nicht wollen. Davon und wie wir auf sie reagieren
können, handeln die Spiel- und Interaktionsszenen von „Mein Körper gehört mir!“.
Seit 1994 ist die tpw theaterpädagogische werkstatt gGmbH (tpw) mit ihrem
Präventionsprogramm gegen sexualisierte Gewalt an den Schulen im Bundesgebiet zu
Gast. Dort zeigen sie die interaktiven Spielszenen an drei Vormittagen für jeweils eine Schulstunde.
Der Präventionsansatz verfolgt die Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema sexualisierte Gewalt, um Kindern die Chance auf ein unbeschwertes, selbstbestimmtes Leben zu geben. Die offene Ansprache der Problematik und die Vermittlung von Handlungsmöglichkeiten sind ein wichtiger Bestandteil der präventiven Arbeit. Das Ganze wird über eine theatral-ästhetische Ausdrucksform vorgebracht, sodass Kindern die Möglichkeit bleibt, selbst zu wählen, ob sie in die kritische Distanz oder aber in die empathische Identifikation gehen wollen.
Zwei Theaterpädagog*innen, eine Frau und ein Mann, spielen Szenen, die sich inhaltlich
an der Lebenswirklichkeit von Kindern orientieren, wie Begegnungen im Bus, Spielen auf
dem Schulhof oder das Finden neuer „Freunde“ im Chat. Anhand dieser Spielszenen
werden aufeinander aufbauende Themenbereiche zu Formen sexualisierter Gewalt
erarbeitet. Eine besondere Bedeutung hat hierbei die Interaktion, denn die Kinder werden
angeregt Fragen zu stellen, Vorschläge zu machen und sich allgemein mitzuteilen. Sie
erfahren so, was sexualisierte Gewalt ist, dass sie ihren Gefühlen trauen können und dass
jede*r das Recht hat „Nein!“ zu sagen, wenn eine Berührung unangenehm ist.
In den Interaktionsphasen des Programms haben die Theaterpädagog*innen zudem die
Möglichkeit der modifizierten Ansprache. So kann auf die Fragen und Bedürfnisse der
Schüler*innen individuell reagiert werden.
Wissen macht stark! Je besser Kinder informiert sind und ihre eigenen Wahrnehmungen
und Gefühle einschätzen können, desto besser sind sie geschützt. Mit dem Präventionsprogramm werden Kinder auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben
unterstützt. Sie werden ermutigt, ihren Nein-Gefühlen zu vertrauen, anderen davon zu erzählen und sich Hilfe zu holen, wenn sie Hilfe benötigen. Es gibt Grenzen, die niemand.überschreiten darf! Dies ist die eindeutige Botschaft, die die Kinder mit nach Hause nehmen können. Kinder, die wissen, wie sie sich in unsicheren Situationen verhalten können, gehen gestärkt durchs Leben. Mit „Mein Körper gehört mir!“ werden deshalb ganz praktische Strategien vermittelt: Was kannst du tun, wenn jemand deine körperlichen Grenzen überschreitet? Wie bekomme ich Hilfe bei sexualisierter Gewalt? Wenn du ein Nein-Gefühl hast, geh zu jemandem und erzähl ihm davon!“ So lautet die wichtigste Botschaft. Deshalb nehmen die Kinder am Ende nicht nur Gefühle und Geschichten mit nach Hause, sondern auch eine Telefonnummer, unter der sie Menschen erreichen, die ihnen weiterhelfen können.
(Pressetext tpw)